Donnerstag, 11. Oktober 2012

Angst essen Apfel auf

Mitunter mag der Weg der Erkenntnis ja ein steiniger sein, aber dass mir kein Produkt des unseligen Unternehmens mit dem Apfel auf dem Gehäuse in den Einkaufwagen fällt, war mir auch schon vorher klar, nur dass es jetzt erneut Gewissheit darüber gibt.
Seit einiger Zeit bemerkte ich im heimischen Stübchen einen gewissen Missklang beim Hören von CD's (jahah, tatsächlich auch mal echte Rundlinge, kein MPsonstirgendwas): Die Bässe schwach, die Höhen und mitten leicht verzerrt, alles nicht wirklich auffällig aber genauso störend wie das Brummen der Klimananlage von der Ranzkneipe unter einem (wer's kennt...).
Brauchte ich nach über 20 Jahren evtl. neue Boxen?
Einen neuen Verstärker??
Gar einen neuen CD-Player??? Quiek!
Radio und Plattenspieler (und jetzt befinden wir uns technisch aber echt in den DARK AGES) hingegen
klangen einwandfrei. Also gestern, einer Eingebung folgend, einmal die Anschlüsse des Verstärkers kontrolliert und zwischen all schwarzen sich wild windenden Kabeln, ja, da gab es ein...WEIßES...Puuuhhh!
Raus mit der Schönklang absaugenden Applezecke und siehe da TA-DAH: Alles tönte wohlfeil, dem Ohr eine Freud.
Die Liebste besitzt einen IPod und der ruht desmanchen auf einer Dockingstation, welche mit dem Verstärker
verbunden ist/war. Mir hätte schon vor Wochen das in diesem Umfeld unpassende Sektenweiß übel aufstoßen müssen, zahlreiche bittere Gedanken hätte es nicht gegegeben, die Suche nach vermeintlich besserem technischen Ersatz wäre schon im Ansatz perdu gewesen. Schon mal aufgefallen, dass alle Apfelsachen verdammt nach Einsatzgerät der Stormtroopers aus Star Wars ausschauen? Es gibt keine Alternative zum Ipad? Doch - KEIN Ipad.
Bleibt die Hoffnung, dass der Laden ohne seinen Pinup-Guru im Rolli in ca. 5-6 Jahren einfach nur ein weiterer Technikschnasselanbieter von vielen sein wird, Menschen dann nimmermehr die Nacht im Freien verbringen, um sich ein aufgepimptes Telefon kaufen zu können und seine Tentakel in meinem Heim auch weiterhin sauber abgetrennt in die Kiste wandern.

P.S.: Der Schreiber dieser Zeilen besitzt zugegebenermaßen einige LP's der Apple-Records.

Mittwoch, 12. September 2012

Schmierfink

Man hat sich ja im Leben bereits so einiges um den Bart, auf's Haupt, an die Wand und mitunter auch auf Brote, Brötchen, resp. Backwaren aller Art geschmiert - Zwieback mit Schmierkäse oder Leberwurst? Mjam-Mjam, sehr lecker! Zwieback mit Paste "Vitam R" - ganz und gar nicht lecker und mit Schrecken erinnere ich mich an diesen Geruch, welcher einem im Elternhaus von Freund D. sogleich beim Betreten die Nasenschleimhaut verätzte. Goldene Kinderjahre...
Jetzt aber wird die stinkerte Paste wohl endgültig von einem neuen Aufstrich der klebigstren Art abgelöst:


















Ich vermag mir gar nicht des Klebegefühl vorzustellen, das sich unweigerlich nach "Genuss" dieser Absonderlichkeit einstellen wird. Sind die Bonbons schon hervorragende Plombenzieher, wird hier die Pamperisierung der Welt ein gutes Stück vorangetrieben. Zum Glück nur zeitlich und räumlich begrenzt erhältlich.


P.S.: Um die Frage des Rindviechs noch schnell zu beantworten:
Ich glaube kaum.

Donnerstag, 6. September 2012

Wunder dieser Welt

Das kann ich den werten Lesern auf keinen Fall vorenthalten, schließlich huldigt mein liebstes Pausenspiel dem weltbesten Sänger und wer weiß wie lange das im Netz bleibt.




Donnerstag, 30. August 2012

Das Licht und die Frauen

Erwähnte ich schon, dass unter mir, vielmehr, unter dem Büro in dem ich meinen Frondienst versehe, ein Fotostudio ist, mit welchigem ich, zumindest mit dem weiblichen Teil der dortigen Kreativlinge, das WC teile?
Doch, tue ich.
Und auch wenn ich jetzt die weibliche Leserschaft meines Blogs auf ewig verärgern und verschrecken werde: Zu 90 % sind die Damen von unten schlampige Energieschweine denen es offenbar extrem schwer fällt angeknippste Lichtschalter auch wieder auszumachen oder gar die verdammte Klotür beim verlassen hinter sich wieder zu schließen. Nein, wozu? Was schert es die Modelmaus (wenn's mal so wär...) ob's im Flur müffelt oder die Lichter leuchten, leuchten, leuchten.
Da bricht sich der Erzieher in mir bahn und möchte die liderlichen Luder machmal liebend gern die Treppe runter schubsen oder ihre permanent piepsenden Kameras über den hohlen Schädel ziehen.
Stattdessen ziehe ich nun um. Das war weniger meine Entscheidung, als vielmehr die des Vermieters, dessen
Untermieter wir wiederum sind und dadurch denkbar kurz Kündigungsfristen haben.
So heißt es denn Adieu Altona und Hallo Uhlenhorst.
Vermissen hingegen werde ich das kleine portugiesische Bistro und den Schanzenbäcker ums Eck.
Gar nicht allerdings die Alkomatenbande am Holstenplatz.
Wer möchte ist herzlich eingeladen beim Umzug am 22.09. zu helfen - das wird ein großer Spaß!

Dienstag, 7. August 2012

Die Saugwabe des guten Geschmacks

Wer unten stehendem Test mehr als vulgäres Diktum abgewinnen kann, hat schon gewonnen und bleibt auf ewig mein Freund.
Alle anderen werden aber ebenfalls nicht verstoßen.
Und jetzt zurück zu Olympia mit Nazibräuten, Mutanten und allerlei des Dopings natüüürlich völlig unverdächtiger Personen.

Der Spion der sich selbst erwürgte

Arsch. Karl Arsch.
Unmöglich! Ulli Urin erblasste unwillkürlich.
Sein unberechenbarer Erzfeind hier in Uganda unmittelbar vor ihm - um Himmels willen!
Er, der ursächlich Ullis Untermenierung in der U-Sektion vorangetrieben hatte.
Karl Arsch kam derweil kaum amüsiert angewanzt:
"Ulli Urin, Du kastrierter Analphabet, na wenn das mal keine angenehme Killeraktion hier im verkackten Afrika wird!"
"Karl Arsch, Du unseeliges Ungeziefer! Ich werde Dich unter allen Umständen umbringen!"
Und schon flogen die Fäuste: UFFZ! KABOMM!! AU!!! URKS!!!

Lesen Sie auch nächste Woche: "Ulli Urin im Reich von Hulda Haschmich"

Mittwoch, 1. August 2012

Für die schon hatten/haben werden

Habe ich irgend jemanden in diesem Jahr vergessen?
Werde ich noch irgend jemanden in diesem Jahr vergessen?
Für alle Fälle und weil das so schön Retro ist: