Mittwoch, 21. November 2012

Is it Funk...? No It's Jazz!

Die Überschrift ist frei nach George Kranz (genau, der mit dem "Trommeltanz") - was macht der eigentlich
heute so??? Egal, denn es geht weniger um ihn, als vielmehr darum, ob das was man hier hören kann eine coole Sache oder crab ist. Die Leser haben das Wort.


Sonntag, 4. November 2012

Post Scriptum...noch mal

Selbiges (siehe den Eintrag drunter) gilt auch ohne Zweifel für die groooße Jubiläumsbox von "Barcelona", aber dafür kann Mr. Mercury ja nun wirlich nicht persönlich haftbar gemacht werden.
Die Plattenfirma Freddies gedachte noch einmal etwas Honig aus der verwelkenden Blume zu saugen und auch ich ließ mich zur Melkkuh (Muh!) machen. Jetzt aber genug von diesen schrägen Vergleichen.
Es klang zumindest nicht schlecht:
Der Ausflug in die Oper nun mit einem echten Orchester - so wie Freddie es schon immer gewollt hatte!
Hhmmm...mal überlegen: 1987 hatte er mit Queen bereits wie viele Alben verkauft??? 40 Millionen?
Hätte der Gute wirklich im Orchestergewand daher kommen wollen, es wäre ihm ein Leichtes gewesen. Und dass mit einem erstklassigen Ensemble, und nicht dem Prager FILMharmonic Orchestra (sorry).
Ganz schick fand man es offensichtlich den derzeit offenbar unvermeidlichen David Garret (igitt) mit an Bord zu holen, auf dass er ein ganz und gar verzichtbares Solo auf "How can I go on" gniedeln solle. Klassik zum kuscheln, hier aber eher zum kotzen. Nein, Freddie hätte es nicht so gewollt.

Und warum google mir solche brunftblöden links in den Text packt soll mir mal einer erklären - vor allem wie man diesen Dreck wieder los wird!

Samstag, 3. November 2012

Besuch aus Alt Säckingen

Was macht der alte musische Sack, so um die 60, wenn ihm partout aber auch so gar nichts Gescheites mehr einfallen will? Einfach aufhören, um die Lorbeeren vergangener Zeiten zu genießen, die Tantiemen zu zählen und dem ganzen gottverdammten Business den Rücken zuzukehren.
Ach nö, das geht irgendwie nicht. Man hat ja nichts anderes gelernt, auch wenn einen die Muse zuletzt vor 20 Jahren, wenngleich nur flüchtig, einen Kuss aufhauchte.
Also macht der alte musische Sack gerne dies (in der Reihe der Grausamkeiten geordnet):
Ein Best of Album mit ein-zwei neuen Songs, die nicht des Hörens wert sind. Zumindest springt eine weitere
Tournee dabei raus und die alten Fans kaufen die Grütze, in der Hoffnung auf zumindest eine weitere Perle der Liedkunst sowieso (Rolling Stones).
Das ist einfach und füllt die Kasse.
Manche hingegen nehmen ihre alten Sachen, selbstverfreilich als Multiinstrumentalist allein und ohne irgend welche anderen Dummschwätzer, neu auf und brabbeln dann von zeitgemäßer Übertragung in die Jetztzeit, dem erobern jüngerer Hörerschaft und dass ihre altsäckische Stimme ja nun erst die nötige Reife für diese Songs besäße, klang man früher doch wie ein Teenie (ELO - Jeff Lynne, Styx, Kate Bush).
In diesem Zusammenhang sei der etwas schräge Hang erwähnt, quasi als Orchesterwerksche Entsprechung, ganze Alben auf Tour durchzunudeln, mit all ihren Hängern und Füllern. Hat man früher nie gemacht, warum auch, aber jetzt gebricht es halt an Neuem, ergo kann man doch mal Altes, dafür jedoch ungehörtes, live erklingen lassen. (Rush, schon wieder Styx - die leben mittlerweile nur noch vom Speck der besseren Zeiten, Howard Jones, etc., pp.)
Wer die Grenzen zwischen E- und U-Musik fließen lassen möchte, nun der nimmt alte Stücke gerne mal mit einem Orchester auf (Peter Gabriel, Tori Amos und - genau: Styx). Dass macht die Stücke  nicht besser, raubt ihnen zumeist Drive, Verve & die Seele, kleistert dafür Soundtrackmäßig umso besser. Aber, hey -
EIN ORCHESTER! Man wurde geadelt, aus den Niederungen des Rock und Pop empor gehoben, klingt doch gut, richtiggehend Ph(fe)att!
Wer nicht einmal mehr über diese musikalische Hürde zu springen imstande ist, ja der widmet sich dem ebenso beliebten wie überaus unseeligen und in den meisten Fällen durch und durch uninspirierten Cover-Album (Peter Gabriel, Stryper (kicher), Chris de Burgh ("Don't pay the Coverman"), natürlich dürfen auch hier Styx nicht fehlen und wie sie alle heißen...) Hier würde alten Helden Tribut gezollt, haha, hihi, hoho.
Ausdrücklich ausnehmen aus der Liste der Unsägliche möchte ich an dieser Stelle Steve Hackett, dessem Genesis Revisited Teil II ich beim Schreiben dieser Zeilen lausche und den überaus verehrungswürdigen Decemper People, die nicht einfach nur covern, sondern traditionelle Weihnachtslieder im Stilgewand von bekannten Bands und Musikern zu Gehör bringen - große Kunst! Und macht Spaß!!
Soll der alte Sack/die alte Säckin folglich aufhören, sich zurück ziehen, den Weg frei machen für nachfolgende Musikergenerationen? Why not?


P.S.: Wer sich nicht entblödet die eigene Coverband seiner ehemaligen Combo zusammenzustellen und über Land zu schicken, gehört eigentlich sofort erschossen. Auch wenn er Roger Taylor heißt.

P.P.S: Zwar noch etwas früh...andererseits: In 8 Wochen ist Weihnachten!



Donnerstag, 11. Oktober 2012

Spaß inne Backen

Also manchmal kann einem Fernsehen dann doch noch so richtig Spaß machen, speziell der Nischensender Tele 5, der nicht nur lobenswerterweise die gesamte Star Trek-Reihe zeigt, sondern die "Männerwoche" einleitet mit dem unsäglichen Machwerk "Battlefield Earth" mit J. Travolta und dabei auf "7 Goldene Himbeeren" und "Der schlechteste Film des Jahrzehnts" als Lockmittel verweist. Sehr schön.
Und ja, der Film ist miiiiiieeeeeeesssss.
Und ja, Das Buch auf dem dieser Mist beruht stammt von...ach, der wird hier nun wirklich nicht namentlich genannt.

Angst essen Apfel auf

Mitunter mag der Weg der Erkenntnis ja ein steiniger sein, aber dass mir kein Produkt des unseligen Unternehmens mit dem Apfel auf dem Gehäuse in den Einkaufwagen fällt, war mir auch schon vorher klar, nur dass es jetzt erneut Gewissheit darüber gibt.
Seit einiger Zeit bemerkte ich im heimischen Stübchen einen gewissen Missklang beim Hören von CD's (jahah, tatsächlich auch mal echte Rundlinge, kein MPsonstirgendwas): Die Bässe schwach, die Höhen und mitten leicht verzerrt, alles nicht wirklich auffällig aber genauso störend wie das Brummen der Klimananlage von der Ranzkneipe unter einem (wer's kennt...).
Brauchte ich nach über 20 Jahren evtl. neue Boxen?
Einen neuen Verstärker??
Gar einen neuen CD-Player??? Quiek!
Radio und Plattenspieler (und jetzt befinden wir uns technisch aber echt in den DARK AGES) hingegen
klangen einwandfrei. Also gestern, einer Eingebung folgend, einmal die Anschlüsse des Verstärkers kontrolliert und zwischen all schwarzen sich wild windenden Kabeln, ja, da gab es ein...WEIßES...Puuuhhh!
Raus mit der Schönklang absaugenden Applezecke und siehe da TA-DAH: Alles tönte wohlfeil, dem Ohr eine Freud.
Die Liebste besitzt einen IPod und der ruht desmanchen auf einer Dockingstation, welche mit dem Verstärker
verbunden ist/war. Mir hätte schon vor Wochen das in diesem Umfeld unpassende Sektenweiß übel aufstoßen müssen, zahlreiche bittere Gedanken hätte es nicht gegegeben, die Suche nach vermeintlich besserem technischen Ersatz wäre schon im Ansatz perdu gewesen. Schon mal aufgefallen, dass alle Apfelsachen verdammt nach Einsatzgerät der Stormtroopers aus Star Wars ausschauen? Es gibt keine Alternative zum Ipad? Doch - KEIN Ipad.
Bleibt die Hoffnung, dass der Laden ohne seinen Pinup-Guru im Rolli in ca. 5-6 Jahren einfach nur ein weiterer Technikschnasselanbieter von vielen sein wird, Menschen dann nimmermehr die Nacht im Freien verbringen, um sich ein aufgepimptes Telefon kaufen zu können und seine Tentakel in meinem Heim auch weiterhin sauber abgetrennt in die Kiste wandern.

P.S.: Der Schreiber dieser Zeilen besitzt zugegebenermaßen einige LP's der Apple-Records.

Mittwoch, 12. September 2012

Schmierfink

Man hat sich ja im Leben bereits so einiges um den Bart, auf's Haupt, an die Wand und mitunter auch auf Brote, Brötchen, resp. Backwaren aller Art geschmiert - Zwieback mit Schmierkäse oder Leberwurst? Mjam-Mjam, sehr lecker! Zwieback mit Paste "Vitam R" - ganz und gar nicht lecker und mit Schrecken erinnere ich mich an diesen Geruch, welcher einem im Elternhaus von Freund D. sogleich beim Betreten die Nasenschleimhaut verätzte. Goldene Kinderjahre...
Jetzt aber wird die stinkerte Paste wohl endgültig von einem neuen Aufstrich der klebigstren Art abgelöst:


















Ich vermag mir gar nicht des Klebegefühl vorzustellen, das sich unweigerlich nach "Genuss" dieser Absonderlichkeit einstellen wird. Sind die Bonbons schon hervorragende Plombenzieher, wird hier die Pamperisierung der Welt ein gutes Stück vorangetrieben. Zum Glück nur zeitlich und räumlich begrenzt erhältlich.


P.S.: Um die Frage des Rindviechs noch schnell zu beantworten:
Ich glaube kaum.

Donnerstag, 6. September 2012

Wunder dieser Welt

Das kann ich den werten Lesern auf keinen Fall vorenthalten, schließlich huldigt mein liebstes Pausenspiel dem weltbesten Sänger und wer weiß wie lange das im Netz bleibt.